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Mittwoch, 20. Mai 2015

Kirschblütenkleid


Viel hilft viel - oder weniger ist mehr?

Grundsätzlich ist letzteres eher mein Motto, aber aktuell probier ich ganz einfach möglichst viel zu nähen, denn ich brauche dringend Kleidung für jeden Tag.

Hier und heute am MMM, kann ich eine neues Kleid zeigen, das ich gerade fertig genäht habe:


Der Schnitt ist Burda 9/2012 #109 - mal wieder - dieses mal mit kurzem Arm.
Ich mag diesen französischen Brustabnäher aus der Seite so gern.


Zu dem Stoff kann man im Post zuvor  mehr lesen. Das Kleid ist aus Tüllspitze, die über einem Unterstoff liegt.


Und wie so oft wenn ich etwas fertiggestellt habe, stehe ich erstmal da und weiß nicht recht was ich alles dazu tragen möchte. Habe ich passenden Schuhe? Habe ich einen Cardigan und/oder eine passende Jacke. Eine schöne lange Kette gefiele mir zu dem Kleid ebenfalls.


Fürchte für ein schönes Komplett-Outfit muss ich noch eine passende Jacke nähen. Dieser braune Satin-Stretch befindet sich  in meinem Lager und ich denke er passt ganz gut dafür, sowohl farblich als auch vom Material her!?


Zum Schluss noch etwas zur Verarbeitung. Wie hättet ihr eure Markierungen auf diesen braunen Stoff gebracht? Meine neue Entdeckung sind diese wasserlöslichen Filzstifte.


-snip-

So - jetzt ist der Post fertig und ich ziehe mir mein Kleid an und radel zur Arbeit!
Später gucke ich gern was so los ist heute beim MMM.


Freitag, 15. Mai 2015

On my sewing table


Wollt ihr mal gucken was ich als nächstes nähe?
Wieder eine Tüllspitze mit einer zweiten Lage Stoff drunter. Es wird ein Kleid.


Und weil ich mit allen meinen Dateien, und Ordnern langsam durcheinander komme, möchte  ich meinen Projekten jetzt von vorneherein Namen geben. Dieses Kleid wird das 'Kirschblütenkleid'. Bin mir zwar nicht sicher, ob diese Blüten als Kirschblüten durchgehen, aber mir fehlt gerade die Phantasie für einen passenderen Namen. Genaugenommen sind es auch wohl eher Kirschblüten bei Nacht, weil die Spitze auch schwarz enthält.

Für mein Kleid hier habe ich einen braunen Stoff unterlegt. Genaugenommen DEN braunen Stoff. Es ist ein dünner, quer elastischer Stoff mit Wollanteil (oder sogar 100% Wolle?) aus dem ich mir bereits 3 Hosen nähte.


Ein weiteres Projekt mit der Spitze, die besonders günstig im Einkauf war, plane ich noch.
Eigentlich fände ich es schöner wenn die Spitze mit einem Stoff unterlegt würde, der eine der Farben hat, die auch in der Spitze zu finden sind.
Deshalb  habe ich - zur besseren Entscheidungsfindung - Fotos gemacht mit Stoffen darunter in weiß, schwarz und altrosa.

Von links nach rechts...


... und von oben nach unten...




Immer diese schwierigen Entscheidungen! :-)

Ich persönlich finde erstmal Altrosa am schönsten. Nur steht mir die Farbe gar nicht zu Gesicht! Also verworfen.
Schwarz fände ich zu dunkel, und außerdem bin ich ja auch bemüht ganz allgemein vom Schwarz in meiner Garderobe wegzukommen.
Und Weiß? Was würde ich dann dazu tragen? Weiß als untere Lage hatte ich ja auch gerade erst bei meinem Jumper.
Wie es aussieht wird diese Entscheidung erst mal vertagt.
Mein Kleid ist übrigens wieder  Burda #109 9/2012 , aber im Gegensatz zu meinem Rosenkleid werde ich diesmal kurze Ärmel einsetzen und ich werde es voraussichtlich länger lassen.
Hab es schon zusammen, aber noch ohne Ärmel.
Gerade überlege ich wie ich den Halsausschnitt mache:  Nur umbücken, einschlagen und absteppen, oder mit einem Beleg verstürzen, oder mit Schrägstreifen einfassen?
Auch diese Entscheidung werde ich wie es aussieht wohl auf Morgen vertagen.

Ich möchte mein Kleid kurzfristig fertigstellen, damit ich es bald tragen kann. Vielleicht schaffe ich  ja sogar am nächsten Mittwoch vorzustellen auf dem MMM-Blog.

Bis bald also... .

Mittwoch, 13. Mai 2015

Wasserfalltop aus Tüllspitze über Viscose Gabardine


Menü oder Á la carte - heute beim MMM haben wir die Wahl!
Vorbestellt vom Team sind die Wickelkleider, aber ich habe leider kein solches vorzuweisen.

Bei mir gibt es stattdessen:
Wasserfalltop aus Tüllspitze über Viscose Gabardine.



Zuerst habe ich den Gabardine zugeschnitten und anschließend die Spitze drübergelegt, um dann beides wie eine Lage zu verarbeiten.


Mein Schnitt ist dieser hier, den ich vor einiger Zeit aus meiner Basis selbstkonstruiert hatte.
Der rohweiße Gabardine den ich verwendete ist in beiden Richtungen elastisch, vergleichbar mit einem schweren Romanit.  Aber er ist auch recht dick und eigentlich vom Fall her, nicht für ein Modell mit Wasserfallkragen geeignet. Deswegen ist dies Oberteil eher eine Art Jumper als ein fließendes leichtes Top.
Aus dem Grunde habe ich mich auch entschieden die Taillenabnäher einzunähen. Figurnah erscheint mir in diesem Fall schöner.


Der Ärmel ist nach meiner Grundform für Jerseyärmel zugeschnitten, Armloch und Ärmel sind ohne Erweiterungen oder Auflockerungen.


Ärmeleinsetzen ist übrigens eine meiner liebsten Beschäftigungen beim Nähen!
Beim Einstecken des Ärmels gucke ich immer auf meinen Spicker den ich mir in groben Zügen vom Hofenbitzer (Maßschnitte und Passform, Band 2, Seite 169) abgezeichnet habe. (Meine Skizze ist nur als ein kleine Gedächtnishilfe für mich zu verstehen und nicht genau. Eigentlich gibt Hofenbitzer die Prozentwerte mit einem Spektrum an.)
Die meiste Einhalteweite sollte am hintern Armloch auf halber Höhe unterzubringen sein.


Vielleicht kann man auf diesem Foto ein bisschen was erkennen? Man sieht glaube ich z.B. ganz gut. dass vorn unten 0%  Mehrweite im Ärmel ist. Leider weiss ich es gerade nicht genau, aber ich schätze dass ich hier insgesamt c.a. 3cm Mehrweite im Ärmel zu verteilen hatte.


Zum Abschluss noch ein Foto für meine Archiv-Galerie.


Das mit den Wickelkleidern hole ich dann auch noch mal irgendwann nach. 
Mal sehen wie dringend das für mich wird, wenn ich erstmal eure Modelle heute gesehen habe. :)



Toolfoto

Freitag, 1. Mai 2015

Wiederholung: Fledermausärmel Tunika zur schmalen Hose


Nach vorhandenen Schnitten, bewährte Modelle wiederholt nähen, das ist ein Vorsatz den ich schon lange hatte. Jetzt habe ich das endlich mal wahr gemacht und mir zum zweiten Mal das Outfit: 'Fledermausärmel zur schmalen Hose' genäht.

Bitte schön:

Den Ausschnitt, die Länge und auch die Ärmellänge habe ich mit Schrägstreifen eingefasst und zuvor auch Band in die Kanten gelegt und sie abgekettelt. Bei meinem blauen Kleid und auch bei der Tunika mit dem Japanmädchen-Motiv war das so nicht nötig.


Die Tunika hat wieder Seiten-Nahttaschen und dafür die Hose gar keine.

Hier eine Rückansicht. Man sieht nicht nur dass mein Rücken breit und schief ist, sondern auch dass die Passform in dem Bereich sehr gut ist. Und vor allen Dingen sieht man den Grund, warum mir diese kack braunen erdigen Brauntöne so gut stehen  - wegen der braunen Haare!

Mein heller Mantel komplettiert dieses Outfit sehr schön, wie ich finde.


-snip_

Wollt ihr noch eine kleine Vorschau von meiner aktuellen Näharbeit?

Ich schneide mir gerade ein Top mit Wasserfallausschnitt zu. Nach vorhandenem Schnitt! Zwei Lagen, Tüllspitze über Elastik Gabardine.


Ob ich das Top auf Figur mache, also die Abnäher einnähe weiss ich noch nicht. Habe sie aber erstmal geheftet um zu gucken. Gibt ja auch Halt für den Verbund der zwei Lagen.



Den vorhandenen Schnitt musste ich allerdings zuvor etwas hochgradieren, weil ich ja dicker umfangreicher geworden bin.
Seit diesem Beitrag im HS24 Forum habe ich das mit dem Gradieren übrigens besser verstanden. Jedenfalls bilde ich mir das ein. Wenn ich gradieren muss, mache ich das mittlerweile so, dass ich bei einem ähnlichen Burda Schnitt abgucke, immer mit dem Wissen aus dem genannten Beitrag im Hinterkopf.  Hier bei meinem Top habe ich um ein bis zweit Größen an den Seitennähten erweitert und entsprechend auch an den Ärmelseitennähten. Die Armlochhöhe und die Längen habe ich aber belassen, weil ich ja nicht gewachsen bin. ;)

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So - genug gequatscht. Ich sollte dann jetzt wohl weitermachen. Hab aber keine Lust! Alleine nähen ist langweilig.